Meine Beraterpersönlichkeit

Authentizität ist für mich eine wichtige Grundvoraussetzung



Lange war ich auf der Suche – wer ich bin, was genau ich mir für dieses Leben wünschte und welche Art und Weise im täglichen Umgang mit Menschen, Situationen und Gedanken mir hilfreich erschienen.

Meine Hörstürze und Erschöpfungszustände (Lesen Sie ggf. auch den Post "Meine eigene Geschichte zur Stressbewältigung") hatten einen entscheidenden Einfluss auf meine Berufswahl.

Während einer Ausbildung zum Coach durfte ich an mir selbst arbeiten und Ordnung in mein Leben bringen. Ich las viele Bücher, besuchte mehrere Seminare und verabschiedete mich von alten Gewohnheiten. Schrittweise lernte ich mehr über Körper, Geist und Seele, über Ängste und Gefühle, Widerstände und Widersprüche. Das Lösen von Problemen war anfangs sicher nicht immer so einfach. Doch mit der Zeit festigte sich das Gelernte und die Zusammenhänge wurden klarer. Ein stetes Hinterfragen und das Arbeiten miteinander brachten wunderbare Erkenntnisse und neue Möglichkeiten.

Es folgten die Ausbildungen zur Reiki-Meisterin, zur Entspannungspädagogin und schließlich das Studium zur psychologischen Beraterin.

·       Ich habe sehr viel über mich erfahren, wodurch sich mein Leben nun leichter gestalten lässt. Allem voraus haben ich erkannt, meinem „inneren Bauchgefühl“ / meiner Intuition / meinem wohlwollenden Begleiter / meiner inneren Weisheit oder welche Begriffe es sonst noch dafür geben mag, mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

·       Aufgrund meiner „Gesundheitsgeschichte“ war diese Art der Aufmerksamkeit nicht immer leicht zu bewerkstelligen. Trotzdem diente sie mir als Anker und Motivation. Mein Körper lügt nicht, das habe ich jetzt erkannt. Er teilt mir auf seine besondere Art und Weise mit, wenn gerade etwas im Ungleichgewicht ist. Und heute endlich kenne ich seine Sprache und verstehe die Hinweise als freundschaftliche Botschaft, meine Lebensweise zu korrigieren, um mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

·       Seither helfen mir Reflektion, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen bei meinem Balanceakt, genauer abzuwägen, was mir gut tut, mir Ruhe zu gönnen, geduldig zu bleiben, verständnisvoll mir selbst gegenüber zu sein, um nur einige davon zu nennen.


Mittlerweile betrachte ich es als Geschenk, mein Leben im „Hier und Jetzt“ stattfinden zu lassen – und auch wenn es sich für manche merkwürdig anhören mag: Ich freue mich, dass ich mich heute wieder über vieles freuen kann; ich genieße, dass ich die kleinen Dinge wie das Zwitschern der Vögel oder den Duft einer Blume wieder genießen kann und ich bin vor allem dankbar, den Kontakt zu mir und meinem Körper grundlegend verbessert zu haben und es mittlerweile nur eine Entscheidung ist, um Momente der inneren Ruhe zu finden.

Meine Lebensweise hat sich verändert und ich fühle mich wohl – nebenbei sind aus 80% Hörverlust nun nur noch 35% geworden und der immense Druck in meinem Ohr taucht nur noch selten auf. Ob sich mein Hörvermögen weiter verbessern wird, ist ungewiss. Bis dahin gleicht ein Hörgerät das Defizit aus. Allerdings steht für mich fest: ich bleibe weiterhin wissbegierig und gehe den Dingen nach, ich tausche mich mit Kollegen aus und sorge selbst beständig für emotionale und körperliche Stabilität. All diese wunderbaren Erfahrungen haben mich gestärkt und waren notwendig, um das Wissen hinsichtlich Stress, Stressoren und deren Folgen zu verinnerlichen.


Jetzt bin ich in der Lage, mich voll und ganz meinen Klienten zu widmen, geduldig zuzuhören und empathisch, wertschätzend, aber klar zu kommunizieren, was mich im Laufe eines Beratungsprozesses bewegt. 

Auch meine Klienten bitte ich, ehrlich zu sein, wenn Sie etwas bestimmtes derzeit noch nicht besprechen möchten oder sich durch etwas Gesagtes unwohl fühlen. Ich mache ihnen bewusst, dass sie einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf ihrer Beratung haben und sie sich dabei wirklich nur soweit öffnen wie es für sie in dem gerade stattfindenden Moment möglich und stimmig ist. Durch diese Ehrlichkeit und Akzeptanz schaffen wir eine vertrauensvolle Berater – Klient – Beziehung.

Als Wegbegleiterin möchte ich meine Klienten dabei unterstützen, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und diese zu respektieren. Achtsamkeit bildet hier die Grundlage für eine positive Haltung sich selbst gegenüber. 


Für einen besseren Umgang mit emotionalem und körperlichem Stress lasse ich verschiedene Entspannungsmethoden in meine Beratung einfließen. Meine Klienten werden sich so der inneren Prozesse ihres Körpers bewusst, lernen die eigenen Grenzen kennen und akzeptieren und vermeiden damit mehr und mehr die bisherige Überforderung.

In diesem Zusammenhang lasse ich die Klienten an meinem Lebenswandel teilhaben und berichte von meinen Erfahrungen. Dadurch vermittle ich unter anderem das Gefühl, in erster Linie Mensch zu sein – ein Mensch, der auch seine „Päckchen“ zu tragen hat und versteht, mit welchen emotionalen Herausforderungen sich meine Klienten gerade auseinandersetzen. 

Authentizität ist für mich eine grundlegende Voraussetzung, um glaubwürdig und empathiefähig zu sein.


Welche Methoden ich in den Beratungen / Coachings zur Unterstützung meiner Klienten konkret nutze, hängt zwar von den jeweiligen Lebensthemen und den damit verbundenen Bedürfnissen ab. Dennoch bleibt mein Fokus im Großen und Ganzen wie oben beschrieben körperzentriert.


Kathleen Koch
Entspannungspädagogin, Coach und psychologische Beraterin